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Januar 25, 2005

Die Naivität von Suchmaschinen - Benutzern

Simgoogle_1Bei der Nutzung von Google, Yahoo & Co haben sich US-User als naiv und wenig informiert über die Funktionsweise von Suchmaschinen gezeigt. Wie aus einer aktuellen Studie des Pew Internet & American Life Project hervorgeht, wissen nur 38 Prozent der User, dass es auch bezahlte Suchergebnisse gibt. 62 Prozent ist also die Werbung gar nicht bewusst und nur 18 Prozent behaupten, Werbung in jedem Fall von den "regulären Suchergebnissen" unterscheiden zu können. Ironischerweise geben gleichzeitig 45 Prozent der befragten User an, sie würden eine Suchmaschine nicht mehr verwenden, wenn bezahlte und "reguläre" Ergebnisse nicht klar unterscheidbar wären.

28 Prozent geben an, meistens nach wichtigen Informationen zu suchen, 17 Prozent suchen hauptsächlich nach trivialen Infos. Es gibt einen Trend bei den Usern, eine Suchmaschine auszuwählen und dann nur diese zu verwenden. Das machen 44 Prozent der User so. 48 Prozent nutzen zwei bis drei Suchmaschinen, nur sieben Prozent testen mehr als drei.

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Januar 23, 2005

Neuer Trend Podcasting mit ipodder


Derzeit entsteht ein neuer Trend nach dem anderen. Gerade erst haben sie sich daran gewöhnt, sich Weblog - Nachrichten per RSS-Feed auf den Desktop schreiben zu lassen, da wird bereits das Podcasting populär. Um bei diesem neuen Trend mitmachen zu können, wird nur die kostenlose iPodder - Software benötigt. Dabei handelt es sich um ein Programm, das in der Lage ist, die speziellen "RSS 2.0 Feeds" zu abonnieren. Das sind Datenströme, die nicht nur Nachrichtenschlagzeilen auf den Bildschirm des Anwenders übertragen, sondern dank so genannter "enclosure tags" auch Dateien aus dem Netz herunterladen.

Wer keine Lust hat, ständig von einer Webseite zur nächsten zu surfen, um nach neuen Nachrichten zu suchen, abonnieren den RSS-Feed einer Seite. Fortan können zu fest vorgegebenen Zeiten Mediadateien aus dem Netz heruntergeladen und auf dem eigenen MP3-Player installiert werden. Dazu zählen kostenlose Hörbücher, Interviews, Musik oder gesprochene Blogs, selbstproduzierte Radioshows, Sprachkurse, Wettervorhersagen.

Die Podcasting-Clients wie eben der "iPodder" aktualisieren die RSS-Feeds und laden automatisch alle MP3-Dateien auf den Rechner herunter, die in den Feeds erwähnt werden. Diese Dateien lassen sich dann am Rechner anhören, aber auch umgehend in den MP3-Player übertragen, der an den PC angeschlossen ist. Da der iPod von Apple zurzeit der beliebteste MP3-Player ist, wird der ganze Vorgang als Podcasting bezeichnet. Das Wort ist also eine Mischung aus "iPod" und "Broadcasting". Manche Fans dieser neuen Prozedur interpretieren das Wort "Podcast" auch als ein Akronym, das ausgeschrieben für "Private On Demand & Categorized Audio Speech Tracks" steht. Für die kostenlosen Hörbücher von Audible.de muss beispielsweise nur die Adresse http://www.audibleblog.de/wp-rss2.php in den ipodder eingetragen werden. Download beim Hersteller: Ipodder Software

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Januar 19, 2005

Osama Bin Laden als Testimonial


Scholz & Friends Antwerpen hat eine Kampagne für die belgische Hairstyling-Firma Beauty-Services kreiert.  Dabei wird Top- Terroristen Osama Bin Laden im Vorher-Nachher-Vergleich gezeigt.
Aufmerksamkeit wird mit der Kampagne zwar erregt,   jedoch mit negativem Beigeschmack. Denn von einem Massenmörder wie Bin Laden dürfte sich die Kern- Zielgruppe von Beauty-Services wohl kaum angesprochen fühlen.

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Januar 17, 2005

Jung von Matt will direkt werben via Handy und Internet


Die Hamburger Werbeagentur Jung von Matt will neue Werbekanäle erschließen. Dabei schielt die auf klassische Werbung konzentrierte Agentur vor allem auf Formen des Direktmarketings. Die Zahl der Mitarbeiter soll 2005 deutlich wachsen. Mittelfristig soll bei Jung von Matt der Umsatzanteil der Werbung, die nicht über klassische Medien läuft, von zurzeit zehn auf 40 Prozent ansteigen. Die Expansion in neue Werbekanäle will Jung von matt jedoch nicht durch Firmenzukäufe schaffen, weil dadurch die Unternehmenskultur der Hamburger Agentur gefährdet werden könnte.

Direktmarketing oder personalisierte Werbung wird angesichts der technologischen Entwicklung in den Bereichen Telekommunikation und Internet immer wichtiger. Personalisierte Werbung via Handy oder Internet spricht den Konsumenten direkt an und ermöglicht eine höhere Zielgruppengenauigkeit als der breite Zugang der klassischen Medien.

Januar 17, 2005 in Marketing | Permalink

Januar 13, 2005

"Der Spiegel" ist das meistzitierte Medium Deutschlands


Das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" war auch im Jahr 2004 das mit Abstand meistzitierte Medium in Deutschland. Das Medienforschungsinstitut Medientenor wertete für seine Statistik über 34.000 Zitate in 37 Medien aus. Davon stammten 2223 aus dem "Spiegel", 1254 aus der "Bild"-Zeitung und 999 aus dem Münchner Nachrichtenmagazin "Focus".

Meistzitierte Abonnements-Tageszeitung war "Die Welt" (665) vor "Berliner Zeitung" (618) und "Süddeutscher Zeitung" (596). Bei den Sonntagszeitungen lag die "Bild am Sonntag" mit 765 Zitaten vor der "Welt am Sonntag" (666) und der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (492). Das ZDF wurde 768 Mal zitiert, das ARD- Fernsehen 588 Mal (jeweils ohne das ARD/ZDF-"Morgenmagazin"). Meistzitiertes ausländisches Medium war die "New York Times" (418) vor der "Financial Times" (351) und dem arabischen TV-Sender Al Jazeera (269).

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Januar 12, 2005

OECD-Studie: Deutschland rutscht beim Pro-Kopf-Einkommen stark ab


In der neuen Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), in der die Experten berechneten, wie hoch das Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner unter Berücksichtigung der jeweiligen Kaufkraft im Land ausfällt. Deutschland ist auf der 42 Staaten umfassenden Rangliste von Platz 12 auf Platz 19 abgerutscht. Mit einem Wohlstands-Index von 105 (OECD-Durchschnitt = 100) entspricht es - wie auch Italien - in der Wirtschaftsleistung pro Kopf genau dem EU-Durchschnitt. Luxemburg verteidigt dagegen seine Spitzenposition.

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Januar 11, 2005

2,4 Millionen US-Dollar für 30 Sekunden Werbezeit beim diesjährigen Superbowl-Event


Fox Broadcasting hat bereits 90 Prozent seiner Werbezeit während der Übertragung der Football-Superbowl, die am 6. Februar stattfindet, zu Rekordpreisen verkauft. Die Werber sind bereit durchschnittlich 2,4 Millionen Dollar für 30 Sekunden zu bezahlen. Zu den Sponsoren des Sportereignisses gehören unter anderem McDonald's, Ford, Pepsi, Sony und General Electric. Der Zwischenfall beim letzten Superbowl, bei dem Janet Jackson eine Brust aus dem Korsett rutschte (kurz: Nipplegate - Der Name wurde in Anlehnung an die Watergate-Affäre gewählt), hat auch die Reaktionen auf geschmacklose Werbeinhalte verstärkt.

Januar 11, 2005 in Marketing | Permalink

Januar 09, 2005

iPod shuffle - Kleiner & leichter als eine Packung Kaugummi


iPod shuffle soll der neue Apple Musicplayer für Mac und Windows heissen und ist kleiner als eine Packung Kaugummi. Er bringt nämlich nur 25 Gramm auf die Waage. Die Batterielaufzeit soll rund zwölf Stunden betragen. Der integrierte Flashspeicher soll es in zwei Varianten geben: 512 MB Speicher für 99 Euro und 1 GB für 149 Euro. In den nächsten Wochen gibt es das neue Apple Designer- Stück auch in Deutschland.

Januar 9, 2005 in Design | Permalink

Januar 08, 2005

Weltweite Werbekampagnen wegen Tsunami gestoppt


Viele Unternehmen ziehen ihre Werbemotive mit maritimen Motiven aufgrund des Seebebens in Südasien zurück.  Wie zum Beispiel die internationale American Express - Anzeige mit dem Surfer Laird Hamilton als Testimonial.

Januar 8, 2005 in Kreationen | Permalink

Januar 06, 2005

Frühstückstisch - Kampagne


Auf den ersten Blick erkennt man bei Betrachtung dieser Anzeige keine Besonderheiten. Jedoch macht die Bärchenwurst ein betrübtes Gesicht, weil sie es nicht aufs Brot geschafft hat. Nutella ist anscheinend beliebter!

Fazit: Einfaches Motiv mit großer Wirkung.

Januar 6, 2005 in Kreationen | Permalink

Januar 05, 2005

Schnappi hat sich Platz 1 in den Singlecharts geschnappt

Bereits am 28. Oktober hatte ich hier über das Schnappi - Phänomen berichtet.  Der Hype um das kleine Krokodil hat nun, wie  geahnt, seinen Höhepunkt erreicht. Der Song „Schnappi – das kleine Krokodil“ hat sich in kurzer Zeit in den deutschen Single-Charts Platz eins geschnappt. Allein durch die Verbreitung im Internet (insbesondere in Weblogs) wurde das Kinderlied so bekannt.

Januar 5, 2005 in Trends | Permalink | Kommentare (0)

Januar 03, 2005

Google´s Zeitgeist 2004


Googles Zeitgeist zum Jahresende 2004 bietet einen einzigartigen Blick zurück auf die wichtigsten Ereignisse und aktuellsten Trends des vergangenen Jahres. Er stützt sich auf Milliarden Suchanfragen, die während des letzten Jahres von Google-Nutzern überall auf der Welt gestellt wurden. Egal, ob Sie die weltweite Entwicklung bestimmter Schlagzeilen verfolgen oder etwas über Suchen zum Thema Gesundheit in Japan erfahren möchten - Googles Zeitgeist zum Jahresende 2004 bietet Ihnen einen Rückblick aus der Sicht der Internet-User der ganzen Welt.
Link: Google-Zeitgeist

Januar 3, 2005 in Dies & Das | Permalink | Kommentare (0)