« Das interaktive Plakat | Start | ipods im Automaten »
Mai 05, 2005
The Power of the Brand "easy"
Der 38jährige Grieche Stelios Haji-Ioannou rief 1995 easyJet ins Leben. Im Jahr 1998 baute er die easy-Unternehmensgruppe auf, mit dem Ziel, den Markennamen „easy“ neben easyJet auch für andere Geschäftszweige zu nutzen. Bis heute hat er zahlreiche Unternehmen im Markt eingeführt: easyInternetCafe, eine Kette von Internet-Cafés; easyCar, ein kostengünstiger Autoverleiher; easyValue, ein Preisvergleichsdienst; easyMoney, ein Finanzdienstunternehmen; easy.com, ein Internetportal und E-Mail-Dienst; easyBus, ein Niedrigkosten-Intercity-Reisedienst; easyMusic, eine Website, auf der Musik heruntergeladen werden kann; easyHotel, für preisgünstige Hotelzimmer; easyPizza, ein preisgünstiger Online-Pizzaservice mit Bringdienst; easyTelecom und easyMobile für Festnetz- und Mobiltelefondienste, sowie easy4Men, ein Toilettenartikelanbieter für Herren.
Die zwei neuesten Projekte der easy-Gruppe sind easyCinema und easyCruise:
easyCinema
Ein indische Softwarehaus entwickelte zusammen mit der easy-Gruppe die Technik hinter easyCinema. Dabei wird der Kinobesuch wesentlich günstiger: zum einen können die Preise bedarfsgerecht angeglichen werden, zum zweiten erspart easyCinema die Kosten für Kassenkräfte und Kartenabreißer. Ein Strichcodesystem auf den Tickets regelt den Zugang, ihre Erstellung erfolgt auf PCs von zu Hause oder im Foyer des Kinos aus. Ein Kino auf Basis der neuen Technologie wurde bereits in Milton Keynes, Großbritannien eröffnet. Die ersten Vorstellungen waren hier für bis zu 20p (etwa 30 Cents) zu sehen.
easyCruise
easy bietet Billigurlaub auf einem Kreuzfahrtschiff mit 86 Kabinen für 170 Passagiere, dass bis Ende Oktober jede Woche immer die gleiche Strecke an der französischen und italienischen Riviera (Nizza - Cannes - St.Tropez - Monaco - Genua - Portofino - Imperia - Nizza) entlangfährt und pro Nacht und Person ab 37,50 Euro kostet.
Das Einfache daran sind erstens die Kabinen (75 Zweier- und sieben Viererkabinen neben vier Suiten), die bei zehn Quadratmetern starten und äußerst minimalistisch ausgestattet sind.
Zweitens die Kosten, denn jedes Bier oder Sandwich, Coffee oder Cocktail kostet extra. Drittens der Transport, denn man kann zu- oder aussteigen, wo und wann man will (mindestens zwei, höchstens 14 Nächte). Und viertens die Buchung. Die geht über eaycruise.com. Dabei sieht man vornehmlich junge Leute als Zielgruppe.
Dem easy-Chef Stelios Haji-Ioannou gehen die Ideen anscheinend nie aus. Man darf also gespannt sein, auf die nächsten easy - Projekte.
Mai 5, 2005 in Dies & Das | Permalink
TrackBack
TrackBack-URL für diesen Eintrag:
http://www.typepad.com/t/trackback/2399604
Folgende Weblogs beziehen sich auf den Eintrag The Power of the Brand "easy":

