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Oktober 22, 2005

Googles Informationshunger

Goo2084_3Googles unstillbarer Hunger nach Informationen, die rastlose Expansion in neue Märkte und ein milliardenschweres Bankkonto sorgen inzwischen immer häufiger für kritische Stimmen. Während das Unternehmen lange Zeit als sympathisches, unkonventionelles Start-up galt, das seine Aufsichtsratssitzungen einst an der firmeneigenen Tischtennisplatte abhielt, gibt’s nun häufiger Prügel. Google, resümierte unlängst etwa die renommierte New York Times, sei auf dem Weg, Microsoft als meistgehaßtes Unternehmen der IT-Industrie abzulösen. Anlaß, am Software-Giganten in den Haßcharts vorbeizuziehen, liefert Google reichlich. Beispiel Google Print: Nach den Vorstellungen von Page, Brin und Co sollen bis 2015 die Bestände der fünf wichtigsten US-Bibliotheken eingescannt werden und online verfügbar sein. Verleger laufen gegen die Pläne Sturm. Denn Google scannt nicht nur Bücher ein, für die die Verlage ihre Genehmigung erteilt haben, sondern alle. Auch andere Angebote sind umstritten. So schickt Googles Suchmaschine Cookies, also kleine Zusatzprogramme, auf die PCs. Sie protokollieren, woher die Suchanfrage kommt, wann sie kommt oder welche Stichwörter gesucht werden. Aus den Daten kann Google dann Profile von Nutzergruppen filtern. Googles Geschäftsmodell und der Wettbewerbsvorteil spülen reichlich Geld in die ohnehin prallgefüllte Kasse. Über sieben Milliarden Dollar hat das Unternehmen auf der hohen Kante.

(Bildquelle: The New York Times)

Oktober 22, 2005 in Marketing | Permalink

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Kommentare

1. bin ich kein Verleger
2. kann man cookies blockieren
Also was solls?

Kommentiert von: Waas | 01.11.2005 20:20:42

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