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Oktober 31, 2005
551.000 Jahre Weblogs lesen
Eine Studie des US-Branchenmagazins Advertising Age (AdAge.com) hat enthüllt, dass die US-Amerikaner immer mehr Arbeitszeit in Weblogs vertrödeln:
Amerikanische Arbeitnehmer betreiben allein im Jahr 2005 einen Aufwand von insgesamt 551.000 Jahren für das Lesen von Weblogs. Insgesamt besuchen derzeit 35 Mio. Berufstätige - das ist einer von vier Arbeitnehmern - Blogs und verbrauchen hierfür durchschnittlich 3,5 Stunden oder neun Prozent der Arbeitswoche. Die Zeit, die für nicht arbeitsrelevante Blogs aufgewendet wird, entspricht umgerechnet etwa 2,3 Mio. Fulltime-Jobs. Täglich widmen sich die US-Amerikaner demnach während ihrer Arbeitszeit rund 40 Minuten den Blogs.
Schaue ich mir die Statistik des Sloganmaker Blogs an, so wundert mich diese Studie keinerswegs. Die meisten Besucher meines Blogs verzeichne ich Montags - Freitags zwischen 9 und 16 Uhr!
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Oktober 30, 2005
Angst vor hohen Benzinpreisen?
Die Österreichische Bahn (ÖBB) nutzt die Angst vor hohen Benzinpreisen für die Werbung neuer Fahrgäste aus. Die Bundesbahnen haben dazu eine großangelegte TV-, Radio- und Anzeigen-Kampagne gestartet. Die kurze Botschaft:
"Erschreckend hohe Benzinpreise? Bahn wirkt."
Angelehnt an die berühmte Duschszene aus dem Hitchcock-Film "Psycho" spielen die Spots mit der Angst.
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Oktober 28, 2005
Geldmaschine Weblogs?
Die meisten Blogger haben ein großes Ziel vor Augen: Aufmerksamkeit damit erregen, dass man den Menschen Neuigkeiten bietet, die bisher fast niemand kannte. Die größte Anerkennung ist die Verlinkung von anderen Weblogs auf den eigenen Blog-Artikel. Wenn wir aber ehrlich sind, ist diese Aufmerksamkeit zwar schön und gut und manchmal sogar Karriere fördernd, aber insgeheim würden wir schon ganz gern etwas Geld mit dem Bloggen verdienen. Das dies nicht so einfach ist, wie viele Sponsoren- und Affiliprogramme vollmundig versprechen, kann wohl jeder Blogger nachvollziehen.
Wieviel Geld populäre Blogs nach eigenen Angaben verdienen:
Instapundit: $8,000 bis $10,000 im Monat
AndrewSullivan: $80,000 in nur einer Woche
Back-to-Iraq: - $15,000/Jahr
DailyKos: $100,000 im Jahr 2004
(Quelle: PRBlogger/ProBlogger)
Die meisten deutschen Blogger können von solchen Zahlen nur träumen. Aber es gibt Hoffnung, denn immer mehr Unternehmen verlagern Ihre Werbemaßnahmen ins Internet. Nach Angaben des Hamburger Marktforschungsunternehmens Nielsen Media Research wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2005 insgesamt 279 Millionen Euro aufgewendet. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum in Höhe von 74 Millionen Euro beziehungsweise 36,6 Prozent. Ein nicht zu unterschätzender Anteil geht an Google. Mit Google Adsense kann mit simplen Textanzeigen Geld verdient werden. Leider gehöre ich und viele andere auch zu den Pechvögeln, die von Google ausgesondert wurden. Google dominiert zum Glück noch nicht den gesamten Onlinewerbemarkt. So gibt es noch genügend Alternativen zum ohnehin eher mäßig laufenden Adsense. Einige kleinere Anbieter versprechen auch gute Verdienste. Positive Erfahrungen mache ich seit einiger Zeit mit drei Anbietern, die ich durchaus empfehlen kann:
Empfehlenswerte Programme:
Affili.net: Viele verschiedene Partnerprogramme mit großen Marken (ebay, comdirect, betandwin, otto usw.) unter einem Dach.
np-media.de: Verschiedene Kampagnen in Rotation. 1000 Bannereinblendungen werden mit 0,10 bis 1,00 Euro vergütet (ohne Reloadsperre, ohne Mindestklickrate).
layer-ads.de: Verschiedene Kampagnen in Rotation. 1000 Ad-Layer werden mit 3,- Euro vergütet.
Allerdings sollte man bei der Auswahl bewusst selektieren. Die Werbepartner müssen zur Blog-Zielgruppe passen. Ein Blog der sich hauptsächlich an Frauen wendet, wird mit einem Werbebanner für Autotuning oder Erotikseiten wenig Erfolg haben. Gerade bei Weblogs zählen die Informationen, die keineswegs durch Werbung überlastet werden sollten. Vor allem Popups oder Adlayer können vom Besucher als störend empfunden werden.
Ich persönlich will mit meinem Sloganmaker Blog nicht reich werden. - Ich bin glücklich, wenn ich die jährlichen Typepad-Gebühren von 134.55 Euro wieder reinkriege.
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Oktober 27, 2005
So macht der Toilettengang Spass...
Das ist auch ein guter Marketing-Gag. Denn mit einer solchen simplen Idee wird der Laden (Restaurant, Hotel ect.) schnell zum Stadtgespräch.
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Oktober 26, 2005
Deutschlands größte Zeitungen
Der deutsche Zeitungsmarkt ist wieder in Umbruchstimmung, wie man am Verkauf des Berliner Verlags (Berliner Zeitung/Berliner Kurier) an ausländische Investoren unschwer erkennen kann. Die folgende Tabelle dokumentiert die Zeitungen, die im dritten Quartal 2005 (Juli bis September) die höchsten Auflagen hatten:
Deutschlands Zeitungs - Top 10
1. Bild-Zeitung (3.829.223/Axel-Springer AG)
2. Bild am Sonntag (2.042.128/Axel-Springer AG)
3. Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Mediengruppe WAZ+NRZ+WP+WR)+IKZ (961.106/WAZ)
4. Sonntag Aktuell (918.094/Pressehaus Stuttgart)
5. Zeitungsgruppe Köln Gesamt (592.260/M.Dumont Schauberg)
6. Die Zeit (466.684/Zeitungsverlag G. Bucerius GmbH & Co.)
7. Süddeutsche Zeitung (436.874/Süddeutsche Zeitung GmbH)
8. Welt am Sonntag (404.177/Axel-Springer AG)
9. Rheinische Post (400.541/Rheinisch-Bergische Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH)
10. Frankfurter Allgemeine Zeitung (377.483/Verlag Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH)
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Oktober 25, 2005
Top 100 Business Blogs
Klaus Eck (PRBlogger) stellt zusammen mit Petra Sammer (Ketchum) auf top100-business-blogs.de die wichtigsten deutschsprachigen Blogs in einem aktuellen Ranking vor, um einen Überblick über die Business Blogosphere zu geben. In der Top 100 Business Blog-Liste werden Unternehmens-Blogs kurz vorgestellt, die nach Anzahl von Quellen und Beitragsverlinkung in Blogstats am besten abgeschnitten haben. Auch der Sloganmaker Blog ist mit einem guten 59. Platz in der Liste vertreten. Die Initiatoren wollen auch in Zukunft das Blog-Ranking weiter ausbauen und alle relevanten deutschsprachigen Business Blogs berücksichtigen.
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How Much Is My Blog Worth?
Wie viel ist Dein Blog wert? Die passende Antwort liefert ein kleines Tool von business-opportunities.biz . Errechnet wird der Wert des Blogs durch den Technorati - Rang. Ob die errechnete Summe allerdings wirklich der Realität entspricht bleibt dahingestellt. Man darf also weiter träumen...

My blog is worth $46,371.66.
How much is your blog worth?
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Oktober 24, 2005
Schneewittchen mal anders
Agentur:
TBWA Brüssel
Kunde:
Beiersdorf
Produkt:
Nivea Sun Tan Spray
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Oktober 22, 2005
Googles Informationshunger
Googles unstillbarer Hunger nach Informationen, die rastlose Expansion in neue Märkte und ein milliardenschweres Bankkonto sorgen inzwischen immer häufiger für kritische Stimmen. Während das Unternehmen lange Zeit als sympathisches, unkonventionelles Start-up galt, das seine Aufsichtsratssitzungen einst an der firmeneigenen Tischtennisplatte abhielt, gibt’s nun häufiger Prügel. Google, resümierte unlängst etwa die renommierte New York Times, sei auf dem Weg, Microsoft als meistgehaßtes Unternehmen der IT-Industrie abzulösen. Anlaß, am Software-Giganten in den Haßcharts vorbeizuziehen, liefert Google reichlich. Beispiel Google Print: Nach den Vorstellungen von Page, Brin und Co sollen bis 2015 die Bestände der fünf wichtigsten US-Bibliotheken eingescannt werden und online verfügbar sein. Verleger laufen gegen die Pläne Sturm. Denn Google scannt nicht nur Bücher ein, für die die Verlage ihre Genehmigung erteilt haben, sondern alle. Auch andere Angebote sind umstritten. So schickt Googles Suchmaschine Cookies, also kleine Zusatzprogramme, auf die PCs. Sie protokollieren, woher die Suchanfrage kommt, wann sie kommt oder welche Stichwörter gesucht werden. Aus den Daten kann Google dann Profile von Nutzergruppen filtern. Googles Geschäftsmodell und der Wettbewerbsvorteil spülen reichlich Geld in die ohnehin prallgefüllte Kasse. Über sieben Milliarden Dollar hat das Unternehmen auf der hohen Kante.
(Bildquelle: The New York Times)
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Oktober 21, 2005
Visa´s Logo History

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Joschka steigt aufs Taxi um
Agentur: Scholz & Friends Berlin
Kunde: HLX
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Oktober 20, 2005
Color in Motion
Für alle Grafik-Freaks, die wissen wollen, wie Farben wirken und wie sie in anderen Ländern aufgefasst werden, ist das Flash-Tool von Claudia Cortés genau richtig. Color in Motion heisst das gelungene Werk.
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Oktober 15, 2005
Halloween Shopping TV
In wenigen Tagen ist wiedereinmal Halloween. Die amerikanische Website buycostumes.tv verantstaltet dazu gerade ein Halloween-Special. Rund um die Uhr werden per Streaming die neusten Halloween-Kostüme und Accessoires vorgeführt. Innerhalb eines Monats haben 140.000 Menschen das Halloween-Web-TV besucht. Buycostumes rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz von 28 Millionen Dollar, der größte Anteil davon kommt aus dem Halloween-Geschäft.
Gefunden bei Bernd Röthlingshöfer & USAToday
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Oktober 11, 2005
Der nicht ganz so frische Mix
Der nicht mehr ganz so erfrischende Mix aus Cola Rot und Orange Schwarz. Werbekampagne zur Bundestagswahl für das Cola-Getränk "Mezzo Mix".
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Oktober 10, 2005
Google - Charity
Die Google-Gründer Sergey Brin und Larry Page haben mit Google.ORG einen neuen Ableger ihres Unternehmens in die Welt gesetzt und arbeiten derzeit an den Zielen und Prinzipien dafür. Als Hauptbetätigungsfelder sehen die Google-Gründer die Bekämpfung der Armut und die umweltschonende Energiegewinnung. Ihrer Hilfsorganisation stellen sie ein Anfangskapital von 90 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Weiter sollen anderen Organisationen für die kommenden 2-3 Jahre noch 175 Mio. US-Dollar zur Verfügung gestellt werden. Mit diesem Betrag würden Page und Brin zu den größten Spendern unter den IT-Unternehmern gehören, berichtet die New York Times.
Nachdem sie Aktien für ihr Unternehmen an der Börse platziert hatten, gelangten Brin und Page mit einem Vermögen von jeweils 11 Milliarden US-Dollar unter die Top 20 der reichsten US-Bürger.
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Oktober 08, 2005
Stern Spezial Cannes 2005
Früher war alles billiger oder kostenlos. - So auch das Stern Spezial Cannes 2005. In den letzten Jahren gab es die stern-Sonderausgabe mit den Gewinnern des Werbefestivals in CANNES 2005 auf Anforderung immer kostenfrei. Naja...die Zeiten ändern sich. Es lohnt sich aber dennoch 12,-Euro (zzgl. 1,79 € Versandkosten) dafür auszugeben: Das Cannes Spezial bietet als einzige Print-Veröffentlichung einen Überblick über die beim 52. International Advertising Festival ausgezeichneten Printanzeigen der Kategorie Press & Outdoor - vom Grand Prix bis zum bronzenen Löwen. stern spezial CANNES erscheint seit 2000 einmal im Jahr und hat sich inzwischen bei allen, die sich für Werbung interessieren, zu einem begehrten Sammelobjekt entwickelt.
Ab sofort erhältlich unter: Stern.de/cannesstern2005
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Oktober 07, 2005
Jagd auf Duweißtschonwer
Wallace & Gromit sind Kultfiguren des Animationsfilms. In ihrem neuen Abenteuer jagen sie ein Riesenkaninchen. Dumm nur, dass auf der südenglischen Isle of Portland das Wort "rabbit" als Unglücksbringer gilt. Da versteht man auf der Halbinsel Isle of Portland keinen Spaß! Auch dann nicht, wenn es um so liebenswürdige Charaktere wie den Cheddar-Cheese-vernarrten Tolpatsch Wallace und seinen cleveren Hund Gromit geht. Die beiden sind demnächst in "Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Riesenkaninchen" (Deutschlandstart: 13. Oktober) zu sehen. Die Behörden der Isle of Portland machten jedoch erst einmal Jagd auf die Werbeplakate zu dem Film.
Der Grund: Auf der Halbinsel, die für ihren Kalkstein berühmt ist, ist das Wort seit über 100 Jahren tabu, weil die von den Tieren gebuddelten Gänge und Höhlen als Ursache für Erdrutsche und als Gefahr für die Arbeiter in den Steinbrüchen gelten. "Wenn das Wort Kaninchen in Portland im Beisein anderer ausgesprochen wird, entsteht betretenes Schweigen", erklärte Les Ames, Bürgermeister von Portland und Weymouth, der BBC. Früher hätten die Arbeiter im Steinbruch ihre Arbeit sofort niedergelegt, wenn sie ein Kaninchen gesehen hätten, so Ames. Man habe die Arbeit erst dann wieder aufgenommen, wenn das Areal ausgiebig überprüft worden sei.
Gefunden im Spiegel
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Oktober 06, 2005
Weblog wird in fünf Sprachen übersetzt
Der niederländische Medienkonzern VNU will das US-Weblog Gizmodo für europäische Leser übersetzen lassen. Der Konzern hat einen entsprechenden Vertrag mit Gizmodo-Besitzer Gawker Media unterzeichnet. Demnach wird das Blog künftig in Französisch, Deutsch, Holländisch, Spanisch und Italienisch übersetzt. VNU will nun freie Mitarbeiter dafür bezahlen, zudem sollen diese auch neue Geschichten schreiben können. Gizmodo ist ein so genanntes "Gadget"-Weblog, in dem neue und andersartige IT-Produkte besprochen werden.
Mehrere deutsche Blogger äußerten sich in ihren Blogs nach der Entscheidung skeptisch. Auf zahlreichen Blogs wie "Spreeblick" und "Lummaland" schrieben Autoren, den Reiz eines Weblogs mache der Stil des Erzählers aus. Außerdem würden die meisten Blog-Leser das Original lesen statt der Übersetzungen.
Oktober 6, 2005 in Weblogs | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack





