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November 06, 2005

Amazon will Bücher seitenweise verkaufen

Ob Google, Microsoft oder Amazon, alle stellen neuerdings Bücher ins Netz. Seit kurzem ist das viel kritisierte Google Print als Testversion online. Wer Buchinhalte nicht nur suchen, sondern auch betrachten will, muss sich bei Google als User registrieren. Microsoft will natürlich nicht hinten anstehen und bringt ebenfalls Buchinhalte auf sein Portal MSN.

Der weltgrößte Buchhändler Amazon.com zieht nun Konsequenzen und will mit zwei Programmen hunderttausende Bücher auszugsweise oder vollständig im Internet zugänglich machen. Bei den kostenpflichtigen Diensten setze das Unternehmen auf die Zusammenarbeit mit Buchverlagen und Autoren. - Sozusagen iTunes für Bücher. Mit "Amazon Pages" können Interessenten nach Unternehmensangaben Bücher seitenweise oder kapitelweise kaufen und lesen. Eine Hausfrau könne so beispielsweise gezielt ein interessantes Rezept für wenige Cent aus einem Kochbuch auswählen. Das zweite Programm "Amazon Upgrade" ermögliche es Buchkäufern, nicht nur das Buch selbst zu beziehen, sondern auch online den gesamten Text einzusehen. Das Unternehmen arbeite daran, mit den Verlagspartnern Bücher jederzeit und überall zugänglich zu machen. Da wird sich in den nächsten Monaten einiges tun...

November 6, 2005 in Trends | Permalink

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