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September 11, 2007
Online Geld verdienen: MySpace & Co locken mit Provisionen
Unternehmen wie Buy.com und Lemonade bieten Mitgliedern von Social-Networks ab sofort die Möglichkeit mit ihren Online-Profilen Geld zu verdienen. Zu diesem Zweck können Nutzer auf ihren persönlichen Seiten virtuelle Verkaufsstände errichten, um gebrauchte Gegenstände zu verkaufen oder ihre Lieblingsprodukte weiterzuempfehlen. "Ich glaube das wird die Verkäufe ankurbeln", zeigt sich Gene Alvarez, Analyst bei Gartner, gegenüber der New York Times zuversichtlich.
Taschengeld
Nutzer können sich auf der Website von Lemonade registrieren und ihre Lieblingsprodukte aus einem etwa zwei Millionen Artikel umfassenden Katalog, der aus den Angeboten zahlreicher Händler wie iTunes oder Walmart besteht, zusammenstellen. Anschließend wird eine Slide-Show der ausgewählten Gegenstände in das persönliche MySpace- oder Facebook-Profil integriert. Ab diesem Zeitpunkt erhält der Nutzer für jede Person, die eines der Produkte anklickt, einen gewissen Betrag. Für abgeschlossene Verkäufe bezahlen die jeweiligen Händler Provisionen von fünf bis 15 Prozent des Kaufpreises. Man könne durch dieses System nicht reich werde, räumt Thomas R. Zawacki von Lemonade ein. "Aber wenn man 13- bis 25-Jährigen sagt, dass sie im Monat 15 bis 30 Dollar verdienen können, sind das großartige Neuigkeiten für sie", so Zawacki.
Werbung
"Mundpropaganda und persönliche Empfehlungen spielen in der Werbung eine große Rolle, da sie sehr tief in die Zielgruppe eindringen. Die Technik funktioniert vorallem in homogenen Zielgruppen, wie studentischen Communities, während ein sehr zerstreutes Publikum eher ungeeignet ist", erklärt Peter Drössler, Obmann des österreichischen Fachverbands für Werbung, im Gespräch mit pressetext. "Der Erfolg hängt aber stark von der Glaubwürdigkeit der Empfehlung ab. Wenn sich jemand durch sein Profil oder seinen Blog auf einem bestimmten Gebiet kompetent präsentiert, wird das eher förderlich sein, als wenn er einen bunten Mix der Produkte mit den höchsten Margen anbietet." Grundsätzlich seien derartige Strategien eine Ergänzung, aber kein Ersatz für herkömmliches Marketing. "Wenn die Angebotspalette stimmt, kann ein solches System funktionieren, aber ich halte es trotzdem eher für eine Nischenstrategie", so Drössler.
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September 11, 2007 in Marketing | Permalink
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Kommentare
Eine gute Idee - damit könnte das von früher angedachte eBay-Prinzip (Privatleute verkaufen flohmarktartig ihre gebrauchten Sachen) wieder umgesetzt werden. Da gerade immer mehr dieser Verkäufer eBay fern bleiben, kann das Prinzip ganz gut aufgehen.
Kommentiert von: Christian | 14.09.2007 15:42:15
jeaha! klingt cool wat ihr da macht^^. Profil von ToXoT ansehen ... coole sache. 2005 war ich auch am start. war echt das beste line-up. einfach der hammer.
Viele Grüße
Kommentiert von: skay | 24.09.2007 03:12:32
....der Kreislauf schliesst sich - Trödler Abraham meets virtual Marketing und web2...
Kommentiert von: Franz | 28.09.2007 21:32:41
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Kommentiert von: wow | 29.09.2007 09:42:26
Wirkich interessant!
Kommentiert von: Muratxt | 25.10.2007 13:11:20
Ich denke das ist ein Schritt der beiden Seiten was bringt.
MySpace & Co. halten so ihre User und Lemonade & Co. bekommen breite Werbung.
Sicher nicht unklug.
D.C. Wartenberger, alteroMarketing
Kommentiert von: D.C. Wartenberger | 05.12.2007 01:30:54



