Am Wochenende bin ich kurzentschlossen nach Kuala Lumpur geflogen. Bei der Suche nach einem passenden Hotel bei Agoda bin ich auf ein für 20 Euro ungewöhnlich gut aussehendes und auch noch sehr zentral gelegenes Hotel gestoßen.

TuneHotels.com in Kuala Lumpur
Hotelname als Domain
Was mich als Erstes irritierte war der Name des Hotels: TuneHotels.com . Allein die Domainadresse als den Hotelnamen anzugeben, regt schon das Interesse an. Denn wer lässt es sich dann schon entgehen direkt die Webadresse zu besuchen. Dahinter steckt eine asiatische Hotelgruppe unter dem Hut der Billigairline AirAsia.
Concept & Slogan sind einfach: 5-Star-Sleeping Experience at a 1-Star Price.
Alles ist auf das Wichtigste reduziert. Dinge, die man sowieso nicht braucht werden einfach weggelassen. Das spart Geld. Schon bei der Buchung wird dies Jedem klar. Denn man muss sich entscheiden: Wieviele Handtücher und Duschgels benötigt man für einen Zwei-Nächte-Aufenthalt? Möchte man die Klimaanlage 24 oder doch lieber nur 12 Stunden pro Tag nutzen?

An jeder Zimmernummer Maggi-Werbung

Zimmer im TuneHotel Kuala Lumpur


McDelivery Ad über dem Bett
Im Hotel angekommen war ich positiv überrascht. Welches Hotel hat schon einen 7-Eleven-Shop, Subway und einen Coffee-Shop in der Lobby? – Bei der TuneHotels-Gruppe ist dies Standard in jedem Hotel. In den Zimmer und bunten Fluren hängen keine Bilder an den Wänden, sondern Werbung z.B. für Maggi-Tütensuppen, die man auch gleich im 7-Eleven-Shop kaufen kann. In meinem Zimmer hing über dem Bed auch Werbung für den örtlichen McDonalds Delivery Service und für einen Finanzdienstleister. Einen Fernseher gabs übrigens nicht, konnte darauf auch gut verzichten. Wozu also dafür bezahlen?

Ein cooles Concept, das Erfolg zu haben scheint. Mein Hotel war jedenfalls ausgebucht.
Tags: Hotel, Hotelgruppe, Hotelkette, Kuala Lumpur, TuneHotels




Zurück zu den Basics – ein guter Ansatz. Sich auf das zu beschränken, was notwendig ist und dafür nicht mehr zu bezahlen als es kostet klingt nach langfristigem Erfolg. Und wieder einmal machen es die Asiaten vor…
Schließe mich Vorredner an. Weniger ist oft mehr! Solange alles sauber ist und klar durchdacht im Konzept, ist das durchaus eine nette Variante.
Das ist ein interessanter Ansatz – vielleicht irgendwann auch hier in Europa??