Mai 04, 2008
Österreich: Wir sind Fritzl!
Drei Jahre lang lebte ich in Österreich und muss sagen, auch wenn die Menschen aus Sicht eines Deutschen sehr eigenartig und sehr radikal in jeder Hinsicht sind, es ist ein schönes Land. Die Seen, die Berge, das Wohlstandsniveau und die geringen Arbeitslosenzahlen. Österreich ist ein schönes Land, und wem auch immer in den vergangenen Tagen Zweifel gekommen sein sollten, für den hat der Bundeskanzler persönlich eine Botschaft: „Es gibt keinen Fall Amstetten. Es gibt keinen Fall Österreich. Es gibt einen Einzelfall.“ So erklärte Alfred Gusenbauer das Inzestdrama der Familie Fritzl beim traditionellen Maiaufmarsch der Sozialdemokraten – und tausende Genossen klatschten erleichtert dazu.
So ist das in diesem schönen Land, und so war es eigentlich schon immer. Kriminalfälle sind in diesem Land ausnahmslos tragische Einzelfälle, Josef Fritzl ist genauso ein irrer Psychophat wie es der Kampusch-Entführer Wolfgang Priklopil war. Im Übrigen gibt es auch gar keinen Zusammenhang zwischen den beiden Fällen, darauf legt nicht nur der Kanzler, sondern auch der Präsident wert. Wie hatte Bundespräsident Heinz Fischer gleich zu Beginn der Woche erklärt? „Es ist sicher nichts Abgründig-Österreichisches an diesem Fall.“ Weil es das nämlich insgesamt gar nicht geben darf: etwas Abgrundtief-Österreichisches.
Mag sein, dass es die Intellektuellen anders sehen, mag sein, dass der große Psychiater Erwin Ringel tausende Seiten genau über diese Abgründe geschrieben und Sigmund Freud aus gutem Grund gerade in Österreich die Psychotherapie entwickelt hat. Doch eine Kollektivierung des Bösen ist an sich im Nachkriegs-Österreich tabu, und gerade in dieser Frage gibt es die wohl breitest mögliche Koalition der Interessen. Seit 1945 hat sie sich tief im österreichischen Wesen verankert. Jahrzehntelang hat sich das Land auf diese Weise prima vor der Einsicht in die Mitschuld am NS-Regime und dem Holocaust gedrückt und so auch die Tatsache vom Tisch gewischt, dass überproportional viele Österreicher in der SS und vor allem bei der Judenvernichtung beteiligt waren. Alle waren Einzeltäter, nichts hatte System. In Österreich hat es bis in die 80er Jahre gedauert, bis sich zum ersten Mal ein Bundeskanzler für die NS-Verbrechen seines Landes entschuldigt hat, und gerade in diesen Tagen, kurz nach dem 70sten Jahrestag des Anschlusses, gibt es noch immer viele, vor allem konservative Politiker, die Österreich als „erstes Opfer Hitler-Deutschlands“ bezeichnen.
Das hat Spuren hinterlassen, und das ist auch nun im Fall Amstetten zu erkennen. Wenn in Deutschland eine Frau ihre Kinder umbringt und im Garten vergräbt, dann laden die Deutschen sehr rasch ihre Kollektivschuld auf sich und rufen laut: Wir haben schon wieder als Nation etwas verbrochen. Der echte Österreicher hingegen hat gelernt, dass er tunlichst nicht über den Kellerrand hinausblicken soll. Und deswegen ruft er sofort: Bitte, ich als Staatsbürger kann nichts dafür. Und an sich stimmt das ja auch: Priklopil und Fritzl waren Einzeltäter, selbst eine aufgeklärte Öffentlichkeit hätte die grauenhaften Einzelschicksale der Opfer wohl nicht verhindern können.
Aber gerade dieser „Bitte wir waren es nicht“-Reflex hat System, und das ist wohl das tatsächlich typisch Österreichische an diesem Fall. Die Nation hat nachgerade panische Angst davor, als Gesellschaft Schuld zugewiesen zu bekommen. Dieser Reflex ist eigentlich verräterisch. Und genau das macht das Land ein bisschen weniger schön.
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April 07, 2008
Aus dem Leben einer Saftschubse
Immer nur lächeln, immer vergnügt - dabei könnte man in manchen
Dienstleistungsberufen schier aus der Haut fahren. Hier lässt eine
Flugbegleiterin richtig Dampf ab: Sandra, 26, erzählt von ihrem Job als
"Saftschubse" zwischen Himmel und Hölle.
"Ich arbeite als Flugbegleiterin, und in diesem Job muss man immer ein
Lächeln auf den Lippen haben. Freundlichkeit und Service haben hier
höchste Priorität, also: Lächeln, Lächeln, Lächeln! Man muss sich aber
nicht alles gefallen lassen. Zum Beispiel - was auch vorkommt -, wenn
Kolleginnen einen Klaps auf den Hintern bekommen. Vor dem Start muss alles sehr zügig ablaufen, aber einige - meistens
ältere Herren - ziehen dann erst mal ganz sachte und ohne Stress ihren
Mantel aus, dann ihr Jackett, legen es fein säuberlich zusammen, und
dahinter warten 130 Leute im Gang oder auch draußen im Regen.
Da platzt mir echt die Hutschnur. Ich ärgere mich, wahre aber noch eine gewisse Freundlichkeit. Meistens verziehe ich mich dann in die Bordküche und kotze mich erstmal bei den Kollegen über die Fluggäste aus, da kann ich das einmal komplett loswerden. [Mehr auf Spiegel Online]
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Dezember 23, 2007
Wirtschaftsweisheiten 2007
Kalauer über Kreditkrise und Managergehälter, flotte Sprüche über Klimawandel und Konjunktur: 2007 erhitzten viele Managerzitate die Gemüter - und erheiterten die Zuhörer. Die wichtigsten, schönsten, drastischsten Weisheiten aus der Wirtschaftswelt.
"Mit dem Kopf durch die Wand wird nicht gehen. Da siegt zum Schluss immer die Wand."
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum Tarifkonflikt zwischen der Lokführergesellschaft GDL und der Bahn.
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir im Jahre 2020 noch für 20 Euro nach Mallorca fliegen."
Hans Joachim Schellhuber, Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, nimmt den Klimaschutz ernst.
"Der ist so knauserig, dass er sich am zweiten Advent mit einer Kerze vor den Spiegel stellt."
Uwe Hück, Betriebsratschef bei Porsche, über seinen Chef Wendelin Wiedeking, der in diesem Jahr rund 56 Millionen Euro verdient hat.
"Arm zu sein ist eine Schande. Wenn Du arm bist, bist Du dumm."
Jewgenij Tschitschwarkin, Chef des russischen Mobiltelefonhändlers Ewroset, vergisst, dass man nicht überall so schnell Millionär wird wie in Russland.
"Ich entschuldige mich aus tiefstem Herzen bei allen Mitmenschen, die eine von mir empfohlene Aktie gekauft haben und enttäuscht worden sind."
Telekom-Missionar Manfred Krug leistet Abbitte, weil er für den Börsengang der Deutschen Telekom geworben hatte.
"Wenn die Zeitung morgens mal nicht im Briefkasten ist, ist das für manche schlimmer, als wenn die Frau nicht da ist."
Bodo Hombach, WAZ-Chef, erklärt, warum die gedruckte Zeitung nie überflüssig werden wird.
"Ich kenne diesen Typ. Sie essen Pizza zum Frühstück. Sie duschen selten. Und sie sagen nie Entschuldigung, wenn sie einen auf dem Gang umlaufen."
Marissa Mayer, Entwicklungschefin bei Google, beschwert sich über ihre Kollegen, die Unternehmensgründer Larry Page und Sergey Brin.
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Juli 02, 2007
Forbes 2007: Die 20 mächtigsten Promis
Geld allein reichte dem Forbes Magazin für diese Liste der mächtigsten Promis nicht. Geld und Einfluss mussten die Berühmtheiten mitbringen, um auf dieser Liste zu landen.
Platz 1. Oprah Winfrey
An der Spitze der einflussreichsten Promis steht in diesem jahr eine Frau. Die Königin der Talkshows, Oprah Winfrey, gilt als mächtigste TV-Journalistin der Welt. Einkommen: 260 Millionen Dollar.
Platz 2. Tiger Woods
Der Top-Golfer schrieb 2006 Sportgeschichte. Als erster Sportler kassierte der Athlet eine Jahresgage von 100 Millionen Dollar. Einkommen: 100 Millionen Dollar.
Platz 3. Madonna
Auch negative Publicity ist Publicity. Die Adoption eines malawischen Kindes hatte heftige Reaktionen hervorgerufen. Im März 2007 konnte die Sängerin wieder positive Schlagzeilen buchen. Madonna designte ihre eigene Mode-Linie M für die Modekette H&M. [mehr...]
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März 26, 2007
Junior-Rockefellers, Away-Messages & Joost
Dotcom-Millionäre auf Sinnsuche
Der Internet-Boom hat in den USA zahllose junge Millionäre hervorgebracht. Nach dem Vorbild der Rockefellers und Carnegies wollen sie nun der Gesellschaft etwas zurückgeben. Doch Freizügigkeit will gelernt sein. Mehr bei Spiegel Online...
Joost - TV der Zukunft?
Der Spreeblick Blog hat sich die Beta-Version mal genauer angeschaut und ist positiv beeindruckt.
Das Youtube-Volk hat gewählt
Fünf Tage lang hat die Community abgestimmt und bewertet, und jetzt stehen sie fest: Die besten Youtube-Videos des Jahres 2006. Bedingung: Die Clips mussten von den Usern selbst erstellt worden sein. Stern Online stellt die Gewinner vor...
"I am currently away from my computer."
Ihr habt es auch satt immer nur diesen Satz in allen Awaymessages zu lesen und findet, dass man mit den kleinen Nachrichten viel mehr mitteilen kann? Dann ist awaymessages.de genau die richtige Seite.
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Februar 20, 2007
Wertvoller Spam?
Alle Leser werden mir recht geben: Spam ist doch etwas Furchtbares. Da hat man doppelt und dreifach Spamfilter installiert und trotzdem kommen immer wieder diese nervigen Mails, in denen für Viagra, P*rnos und neuerdings auch Aktien geworben wird. Eine Aktien-Mail fiel mir besonders auf, da sie ungewöhnlicherweise mal auf deutsch & für ein deutsches Unternehmen war:
Liebe Leser,
hiermit erhalten Sie eine geniale externe Gratis-Analyse von DEUTSCHER ANLAGE REPORT:
Es geht wieder steil bergauf!
Wir empfehen dringendst, sich mit ARTSTOR AG Aktien einzudecken.
Tageskurs am 15.2.2007: 4 Cent (0,039)
Wochenziel: 10 Cent
Monatsziel 40 Cent
WKN: 549286
ISIN: DE0005492862
Hochachtungsvoll
DEUTSCHER ANLAGE REPORT
Gisela Blecher-Stratmann
Heute kam wieder eine Spam-Mail von der sicherlich fiktiven Dame mit dem Kursziel von 80 Cent bis Ende der Woche und 2 Euro bis 10.3.07. Neugierigerweise habe ich mir mal den Kurs genauer angesehen. Schock... siehe Chart !
Auf der einen Seite sage ich mir, wer solche Methoden nötig hat, dem scheint es wirklich schlecht zu gehen. Auf der anderen Seite scheint die Aktion tatsächlich erfolgreich gewesen zu sein. Ein Plus von 641 % innerhalb von drei Tagen zu schaffen, ist schon sehr bemerkenswert.
Februar 20, 2007 in Dies & Das | Permalink | Kommentare (7) | TrackBack
Februar 15, 2007
Macintosh-Dock ersetzt Windows-Taskleiste
Das kleine Freeware-Tool RockDock lässt Apple-Feeling aufkommen.
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Februar 14, 2007
Schleichwerbung, seltsame Awards & SecondLife Hype
Schleichwerbung in Blogs
trigami heißt ein neuer Werbe-Marktplatz und eröffnet Blogs als Marketingkanal. Blogger verfassen in redakioneller Freiheit Produkt-Rezensionen und werden für die Veröffentlichung in ihren Blogs finanziell entschädigt. Die Rezensionen werden jedoch sichtbar gekennzeichnet.
Blowjob-Award bei Neckermann
Blowjob-Awards, Gutscheine, Liebespuppen oder Vibratoren: Ausgerechnet die biederen Versandhäuser
Neckermann und Otto verkaufen nicht nur Blusen oder Gardinen. Eines der schlüpfrigen Erotik-Produkte hat mittlerweile schon Kultstatus erlangt.
Second Life Hype nervt
Stern Blogger Gunnar Lott ist langam genervt vom Second Life Hype.
Webwait
Wer einmal unabhängig der eigenen Geschwindigkeit und Anbindung wissen möchte, wie lange die eigene Seite zum Laden im gewählten Browser benötigt, der ist bei WebWait genau richtig.
Googe?
Da hat in der Valentins Day - Grafik wohl jemand das "L" vergessen.
Februar 14, 2007 in Dies & Das | Permalink | Kommentare (2) | TrackBack
Februar 01, 2007
Jedem seine Nummer
Zur besseren Kontrolle wird ab Sommer jeder Bürger in Deutschland eine eigene Identifikationsnummer haben - bis über seinen Tod hinaus. Ab 1. Juli 2007 müssen die rund 5500 bundesdeutschen Meldebehörden dem Bundeszentralamt für Steuern Daten der über 80 Millionen Bürger übermitteln. Das zentrale Steueramt teilt diese neue Nummer unverzüglich der zuständigen Meldebehörde zur Speicherung im Melderegister mit. Aber auch jeder Bürger bekommt seine Nummer per Post zugeschickt. Diese muss er zunächst einmal an seine privaten und gesetzlichen Rentenversicherungen weitergeben. Auch die Arbeitsagenturen, Sozialämter oder das Bafög-Amt werden sich der ID bedienen.
Die Identifikationsnummer bleibt über den Tod hinaus bestehen: Die Daten muss das Bundeszentralamt für Steuern erst löschen, wenn sie nicht mehr erforderlich sind. Das kann dauern. Wurden die Steuern eines Steuerpflichtigen nicht entrichtet, hat das Finanzamt zehn Jahre Zeit, einer Steuerhinterziehung auf die Spur zu kommen. Geht es noch in Strafprozesse mit den Erben, sind die gesammelten Daten in 20 Jahren noch wichtig.
Was das Bundeszentralamt für Steuern künftig von jedem Bürger aufzeichnet:
- ID-Nummer
- Familiennamen, frühere Namen/ Geburtsnamen, Vornamen
- Doktorgrad, Ordens- /Künstlernamen
- Tag und Ort der Geburt
- Geschlecht
- Gegenwärtige und letzte bekannte Anschrift
- Zuständige Finanzbehörde
- Sterbetag
Hoffentlich bekomme ich eine leicht merkbare Nummer. Schade, dass man die nicht bei ebay ersteigern kann (wie die VIP-Handy-Nummern). ;o)
Was haltet Ihr von diesem Nummernwahnsinn? Sinnvoll oder sinnlos?
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Januar 26, 2007
Google`s 3D Welten
Google Maps präsentiert hier eine etwas andere 3D-Welt. ;o)
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Januar 05, 2007
Apple 2007
New Apple product announcements at next week's Macworld Expo in San Francisco could include iTV, a new iPod, and the iPhone.
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Dezember 21, 2006
Youtube + Amazon
Bislang nimmt Youtube noch Abstand davon uns mit Werbung während der Videobetrachtung zu bombardieren. Doch früher oder später werden wir aber wohl damit rechnen müssen. Ein findiger Japaner hat schon mal ein Tool entwickelt mit dem man Amazon-Werbung über das eingebundene Video legen kann. Ist aber sehr gewöhnungsbedürftig. Hier ein Beispiel:
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November 16, 2006
Testbox, Screencast & Impressumpflicht
Impressumpflicht
Im Jahr 2007 werden in Deutschland neue Internetgesetze in Kraft treten. Das "Telemediengesetz" und der "Staatsvertrag über Rundfunk und Telemedien" bringen inhaltlich kaum Neuerungen, gelten nun aber auch für Blogs und Podcasts. Blogger müssen ab 2007 auf jeden Fall ein Impressum veröffentlichen. Auch werden “journalistisch anmutende Nachrichtenblogs” verpflichtet, anerkannten journalistischen Grundsätzen zu folgen und Nachrichten vor ihrer Verbreitung auf Inhalt, Herkunft und Wahrheit zu überprüfen. Ob die kleinen Online-Medien die hohen Anforderungen der Reform erfüllen können, ist aber fraglich. Mehr darüber bei Telepolis.
Open-BC-Konkurrent Linked-In denkt über Zukäufe nach
Fürs schnelle Wachstum würde das US-amerikanische Business-Netzwerk Linked-In auch Konkurrenten zu kaufen. Als Kaufkandidat kommt vor allem Open-BC in Frage. Der Hamburger Business-Club ist mit 1,5 Millionen Mitgliedern weltweit der größte Konkurrent der Amerikaner in Europa. "Bei 30 Millionen Euro lohnte wohl ein Kauf, bei 40 Millionen wäre es effektiver, organisch zu wachsen", so Linked-In im Interview mit INTERNET WORLD Business. Open-BC hat vor Kurzem den Börsengang angekündigt und will bis zu 49 Prozent des Unternehmens platzieren.
Ich bin, wie auch andere Blogger, der Meinung, dass OpenBC weitaus mehr Wert ist als nur 30 Mios. Schließlich hat OpenBC geschätzte 300.000 zahlende Premium-Mitglieder. Tendenz stark steigend. Ein kleines Rechenbeispiel: 300.000 x rund 70 Euro Jahresgebühr = 21.000.000 Euro.
Testbox
Für alle, die gern Proben neuer Marken-Produkte ins Haus geschickt bekommen möchten, hat die Deutsche Post seit Kurzem einen neuen Service namens Testbox. Doch Vorsicht! - Man stimmt mit der Registrierung auch der uneingeschränkten Adressweitergabe zu!
Screencast
Eine meiner liebsten Neuentdeckungen in der Blogosphäre ist Screenz. Wer in Photoshop noch nicht so fit ist, aber dennoch anspruchsvoll designen will, kann sich hier die Schritt-für-Schritt- Videos anschauen und fertige Templates herunterladen.
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November 15, 2006
Best of Beichthaus 2006
Beichten tut gut und reinigt die Seele. Während früher die Kirche für die passende Kulisse sorgte, tut es heute auch ein konfessionsloses Beichtportal im Internet. Beichthaus.com lockt alle Sünder aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Die 50 aufregendsten Beichten liegen nun auch als kostenloses PDF-eBook vor.
Hier einige "harmlose" Beispiele:
00000041 Ich komme aus Sachsen...
00015232 Ich schlafe aus Langeweile mit meiner Ex und es macht nicht mal Spass, aber man kann ja nicht immer nur Kiffen.
00015301 Hallo zusammen! ich habe letztens die 11833 angerufen und gefragt, was der Sinn des Lebens ist.
00016102 Ich komme aus Bayern und habe noch nie den Stoiber gewählt!
00000241 Ich habe eine alte Oma geschubst und dann gefragt, warum sie so rennt.
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Oktober 31, 2006
Browsershots, Farbpaletten & Tortencharts
Color Palette Generator - Ein kleines Tool für Webmaster & Grafiker zur schnellen Farbanalyse von Bildern.
Link: http://www.degraeve.com/color-palette
Webentwickler wissen, dass Browser nicht gleich Browser ist. Eine Website kann im IE anders aussehen, als in Firefox. Browsershots.org simuliert die verschiedenen Browsertypen mit den unterschiedliche Betriebssystemen und fertigt nach Eingabe einer URL Screenshots der besagten Seite an.
Link: http://www.browsershots.org
Einfach & schnell perfekt aussehende HTML-Formulare & Web-Umfragen basteln.
Link: http://www.wufoo.com
Wie man professionell aussehende Tortencharts in Adobe Illustrator erstellt, verrät Wolfgang Bartelme in seinem Blog.
Links:
Teil 1: http://www.bartelme.at/...
Teil 2: http://www.bartelme.at/...
Schnell mal eine Website erstellen? Bei Open Source Web Design gibt es kostenlose Templates. Teils sind wirklich ein paar gute Vorlagen dabei.
Link: http://www.oswd.org
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Oktober 24, 2006
Versuch als BILD Reporter
Letztes Wochenende bekam ich zufälligerweise Freikarten für eine Messe in Berlin; die VENUS. Auf Dutzenden Bühnen verrenkten sich die Damen. Fast noch interessanter waren allerdings die Blicke der Männer. So machte ich einfach mal ein paar Fotos. Wieder zu Hause angekommen, erinnerte ich mich an einige kritische Berichte über die Aktion 1414-BILD-LESER-REPORTER.
Kurz: Ich schickte die besten Schnappschüsse hin und siehe da, heute ist mein Foto in der BILD Berlin zu sehen. So einfach kann man 100 Euro verdienen. - Hätte ich nicht gedacht.
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Oktober 19, 2006
GEZ
Jetzt ist es sicher: Die Ministerpräsidenten der Bundesländer haben die GEZ-Gebühr für internetfähige PCs auf nun auf 5,52 Euro pro Monat verbindlich festgelegt.
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September 07, 2006
McD`s Toilettenproblem
Vor kurzem hatte ich ein kleines Erlebnis in einem Fastfood - Restaurant, das ich meinen Blog-Lesern natürlich nicht vorenthalten möchte. Da die Restaurant-Kette auch ein wunderschönes Kontaktformular im Web bereitstellt, in das man seine Erlebnisse reinschreiben kann, habe ich dies auch kurzerhand getan:
Ich war am Wochenende auf Shoppingtour auf dem Berliner Ku'damm. Zwischendurch hatte ich mal wieder Lust auf Fastfood. Also habe ich in McD`s Vorzeigeadresse genüsslich gespeist. [Hier befindet sich die größte Filiale Deutschlands, welche auf mehreren Stockwerken angesiedelt ist.] Nach dem Essen bin ich noch kurz auf die dortige Toilette gegangen, was allerdings nicht so lecker war: Total verdreckte Toilettenräume. Der Boden klebte schon. Nachdem ich mir die Hände gewaschen hatte, begegnete ich dem südländisch aussehenden Toilettenmann, der die Hände aufhielt. Als ich ihn ignorierte, stellte er sich mir provokant mit der harschen Aufforderung "Geld!" in den Weg. Ich schüttelte nur mit dem Kopf, denn als zahlender Kunde dieses Milliarden-Konzerns werde ich doch nicht für den Toilettengang bezahlen. - Schon gar nicht, wenn die Räumlichkeiten alles andere als sauber sind und ein unfreundlicher Mann davorsteht, deren einzige Tätigkeit das Handaufhalten ist. Ich konnte mich schließlich doch noch aus den Fängen des Toilettenmannes befreien und hörte hinter mir nur noch, dass er mit den Füßen wie ein kleines Kind auf den Boden stampfte und äußerst unfreundliche Sachen fluchte. Ich war übrigens nicht der Einzige, der nicht bereit war zu zahlen. Ein Mann vor mir hatte ebenfalls die Zahlung der 50 Cent verweigert. Der Tag war noch jung und ich weiß nicht, wie es den anderen Kunden ergangen ist. Ich hätte eigentlich gedacht, dass ein amerikanisches Unternehmen mehr von Service versteht. Da habe ich mich wohl getäuscht.
Heute kam nun die Rückantwort:
Sehr geehrter Herr Neuendorf,
vielen Dank für Ihre Information vom 31.08.2006. Wir entschuldigen uns bei Ihnen für die geschilderten Probleme.
McDonald's ist stets bemüht seinen Gästen qualitativ gute Produkte, einen freundlichen und schnellen Service in angenehmer Atmosphäre zu bieten. Zufriedenheit unserer Gäste ist eines unserer vorrangigsten Ziele. Wir verstehen Ihre Verärgerung über bei Ihrem Besuch in unserem Restaurant in Berlin.
Wir haben uns umgehend mit der genannten Filiale in Verbindung gesetzt und gemeinsam Ihr Anliegen besprochen.
Die Reinigung unserer Gäste-WC´s im Restaurant Berlin haben wir einem selbständigen Unternehmer anvertraut. Wir haben ihm von Ihrem Erlebnis berichtet und ihn und seine Mitarbeiter gebeten, auf die Freiwilligkeit einer Geldspende nach dem Toilettenbesuch hinzuweisen. Sollten Sie abermals eine andere Erfahrung machen, wenden Sie sich bitte an den zuständigen, verantwortlichen Schichtführer im Restaurant.
Für Ihr unerfreuliches Erlebnis bitten wir in aller Form um Entschuldigung und würden uns freuen Sie bald wieder als Gast in einem unserer Restaurants begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
McDonald's Deutschland Inc.
Heidemarie Bastian
Customer Service
Professionell geantwortet, Kompliment! Am Samstag werde ich mal schauen, ob sich etwas geändert hat. ;o)
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Juli 27, 2006
Verdienen Sie so viel, wie Sie verdienen?
Darüber zu reden, wie viel man in seinem Job verdient, zählt in Deutschland noch immer zu den ganz großen Tabu-Themen. Dabei wüssten die meisten Menschen liebend gern, wie hoch das Gehalt des Kollegen ist, der nahezu die gleiche Tätigkeit verrichtet wie man selbst. - Informationen, die zwar viele interessieren, aber bisher nur schwer zu bekommen waren. Die Hans-Böckler-Stiftung schafft nun Abhilfe und hat eine detaillierte Auswertung für rund 150 Berufe erstellt. Wirklich sehr interessant sind immernoch die Unterschiede zwischen Ost und West.
Link zur Gehaltsübersicht
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Juli 25, 2006
Der verschollene Sehtest
Gestern erhielt ich eine E-Mail von Joachim bezüglich eines bei mir vorgestellten Sehtest-Plakats:
...vor einiger Zeit habe ich im Internet den Sehtest als Werbung von APOLLO Optik gesehen. Da ein Bekannter von mir bald seinen 50. Geburtstag feiert und er über beginnende Zipperlein klagt, u.a. lässt seine Sehkraft nach, wäre dieser Sehtest ein guter Geburtstagsgag. Besteht die Möglichkeit ein Plakat über sloganmaker zu bekommen? APOLLO hat mich einer diesbezüglichen Anfrage an sie verwiesen.
Apollo verweist an den Sloganmaker? Ich fühle mich geehrt! Das wollte ich mit eigenen Augen sehen. Joachim schickte mir einen Scan des Briefes.
Wissen die Herrn Optiker denn gar nicht, dass dieses Plakat von JvM/Spree, 2004 beim ADC Bronze abgesahnt hat? Naja,... vielleicht kann einer unserer Leser ja weiterhelfen. Ein gut aufgelöstes Bild müsste reichen. Zur Not hilft dem Joachim sicher eine Anfrage bei JvM/Spree.
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Juli 16, 2006
Verlinkungsregeln des BMG
Bürokratie ohne Ende: Laut Verlinkungsregeln des "Bundesministerium für Gesundheit" muss jede Webseite, die die wichtigen Informationen des BMG verlinken will, per E-Mail einen Antrag auf Verlinkung stellen. Innerhalb von 24 Stunden muss man den Link melden und genehmigen lassen. Möchten die unergründlichen Tiefen des BMG diesen Link nicht dulden, muss der „Vertragspartner“ den Link unverzüglich entfernen. Möchte der „Vertragspartner“ sogar das edle Logo des BMG nutzen, bedarf es natürlich einer gesonderten Genehmigung.
Wenn das BMG so weiter macht, wird es tatsächlich die einsamste steuerfinanzierte Website im Internet.
Übrigens... Google verlinkt noch...
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Juli 07, 2006
Meteorite Collision
Japanese animation showing what would happen if a giant meteor hit the Earth.
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Juni 28, 2006
Wie man AOL abbestellt...
...ich verstehe sowieso nicht, dass man heute noch einen AOL-Account braucht.
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Juni 27, 2006
Die Gurken-Phobie
Sachen gibts....
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Juni 22, 2006
3D - WM
Die für mich genialste WM-Website ist seit neustem DR.dk. Hier kann man sich alle bislang gefallenen Tore als 3D-Animation anschauen. Dabei kann man verschiedenste Perspektiven wählen: Ob Vogel- , Ball-, Tor- oder Spieler- Perspektive, hier schlägt das Herz eines jeden Fans höher.
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DU warst Deutschland.
Die Bundesrepublik erlebt die größte Auswanderungswelle ihrer Geschichte. Die Zahl der Deutschen, die ihre Heimat verlassen, ist nach Informationen von manager magazin im Vergleich zu den 90er Jahren um 60 Prozent gestiegen.
Link zum Artikel: manager magazin
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Juni 08, 2006
Microsoft Office 2007 gratis
Kleiner Tipp: Microsoft stellt sein neues Office-Packet 2007 als Beta 2 - Version zum Download bereit. In wenigen Tagen ist die Software dann auch direkt online testbar.
Link: Microsoft Office 2007
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Juni 07, 2006
Da hat es Österreich viel besser . . .
Der Herausgeber des österreichischen Wirtschaftsmagazins GEWINN, Georg Wailand, hat den deutschen Steuerhammer aus Sichtweise des Alpenlandes schön auf den Punkt gebracht. Interessanter Artikel, den ich hier einfach mal veröffentlichen muss:
Die Schlagzeilen in den deutschen Medien sagen wohl alles. Da heißt es etwa in der „Süddeutschen Zeitung“: Finanzminister Steinbrück verspricht ein „Ende der Zumutungen“. Na toll, während ganz Europa die Steuern senkt (auch Österreich hat das sinnvollerweise getan), wird in Deutschland die größte Steuererhöhung aller Zeiten durchgezogen. Die Mehrwertsteuer und die Versicherungssteuer steigen 2007 von 16 auf 19 Prozent, zugleich fallen Steuerbegünstigungen für Pendler, Kleinsparer und Familien weg. Das Weihnachtsgeld bei den Bundesbeamten wird halbiert und der Zuschuss des Bundes für den Personennahverkehr in den Ländern gekürzt. Allein die höhere Mehrwertsteuer nimmt Bürgern und Unternehmen bis 2009 rund 65 Milliarden Euro und entzieht der Wirtschaft damit Kaufkraft. Die „Süddeutsche“: „Vielen Deutschen wird die Wucht dieser Maßnahmen erst langsam bewusst.“
Um fair zu bleiben: Die jetzige Regierung in Deutschland hat den finanziellen Scherbenhaufen der rot-grünen Koalition aufzuarbeiten, Schröder, Joschka Fischer & Co haben das einst reichste Land Europas in eine gefährliche Schieflage manövriert.
Was wiederum zeigt, dass eine gedeihliche Wirtschaftsentwicklung nichts Selbstverständliches ist – und das gilt auch für Österreich. Als kleines Land in Europa haben wir es in den letzten Jahren geschafft, einfach ein bisschen vernünftiger zu agieren als unser großer Nachbar, mit besserem Augenmaß, aber auch mit mehr Mut (siehe Pensionsreform und Abfertigung neu). Vor allem mit der Senkung der Körperschaftssteuer auf maximal 25 Prozent ist Finanzminister Grasser – gerade noch rechtzeitig – ein wichtiger Beitrag zur Absicherung des Standorts Österreich gelungen.
Fazit aus diesen Erfahrungen: Wenn eine Regierung wirtschaftspolitisch dilettiert, dann geht es rasch bergab – diese Fehler lassen sich nur unter großen Schmerzen wieder korrigieren. Österreich sollte sich also ein derartiges Experiment ersparen . . .
Den gesamten Bericht gibts in der aktuellen GEWINN-Ausgabe.
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Juni 06, 2006
Die Super-Schere
Es gibt Dinge, da fragt man sich, warum man nicht selber drauf gekommen ist. In Japan ist diese Schredder-Schere der volle Erfolg.
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Juni 02, 2006
Really expensive cat toy
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Mai 25, 2006
Treuetest
Viele große deutsche Radiosender rufen im Auftrag gern Männer und Frauen an, um deren Treue zu testen. Bei diesen beliebten Treuetests kommen oft ungeahnte Tatsachen ans Tageslicht. So auch beim Testanruf eines Hamburger Radiosenders. Viel Spaß all denen, die nicht selbiges Schicksal erleiden müssen. Einfach den PLAY-Button klicken.
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Mai 18, 2006
Germany for Dummies
Amerikaner, die zur Fußball-WM Deutschland bereisen, müssen sich schon mal auf eine Enttäuschung gefasst machen: Kaum einer läuft mit Lederhose herum, und erst recht nicht in Hamburg, wo die US-Mannschaft ihr Quartier hat.„Deutsche ziehen sich einfach nicht oft wie Deutsche an“, warnt ein amerikanisches „Überlebenshandbuch für Deutschland“, das zurzeit in New York in vielen Buchläden ausliegt. Andere populäre Ratgeber mit Verhaltenstipps für Old Germany tragen Titel wie „German Survival Guide“ oder „Germany for Dummies“.
Die Bücher enthalten viele praktische Hinweise, auf die ein normaler Amerikaner nie kommen würde. Zum Beispiel: „Lehnen Sie sich nie gegen ein fremdes Auto - Autos sind in Deutschland heilig. Vermeiden Sie biologisch nicht abbaubares Verpackungsmaterial. Setzen Sie sich nie mit Badehose in die Sauna. Rufen Sie niemanden zwischen 20 und 20.15 Uhr an - dann läuft die Hauptnachrichtensendung im Fernsehen.“
Das ist der einfache Teil des Crash-Kurses Germany. Fortgeschrittene müssen noch viel mehr wissen. So lautet das Motto der WM zwar „Die Welt zu Gast bei Freunden“, doch alle Ratgeber sind sich einig, dass es schwer ist, einen Deutschen zum Freund zu gewinnen. Zwar betonen sie, dass die meisten Deutschen nichts gegen Ausländer haben, aber ihre distanzierte Art mache es nicht gerade leicht, Kontakt herzustellen.
[mehr in der WirtschaftsWoche]
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Mai 10, 2006
Prokrastination
Prokrastination heißt das Verhalten, alle Arbeit auf Morgen zu verschieben. Psychologen halten jeden Fünften für betroffen. Die Forschung zeigt, wie man der Aufschieberitis Herr werden kann. Schritt für Schritt - man muss nur damit anfangen. Mein Tipp: Ein wunderbarer Spiegel - Artikel erklärt die Psychologie des Aufschiebens und gibt interessante Tipps und Tricks.
Mai 10, 2006 in Dies & Das | Permalink | Kommentare (3) | TrackBack
Mai 08, 2006
Christlicher Fußball-Segen
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will mit einem neuen Internetportal Lust auf die Fußball-WM machen: Unter fangemeinde-ekd.de können Fußballfans zum Beispiel nachschauen, welche Kirchengemeinden die WM-Spiele kostenlos übertragen.
Besonders interessant finde ich das Nationalhymnen-Karaoke: Die Nationalhymnen der 32 Teilnehmerländer sind dort zu hören. Der dazugehörige Text wird zum Mitsingen natürlich auch geliefert. Bei einem Quiz können Interessierte ihr Fußball-Wissen testen.
Wirklich nicht schlecht...hätte ich der Evangelischen Kirche garnicht zugetraut.
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Mai 03, 2006
Time 100 - Top-Liste der Mächtigen
Das US-Nachrichtenmagazin "Time" hat eine Liste der 100 einflussreichsten Menschen weltweit veröffentlicht. Neben einigen Fixstartern, wie etwa US-Präsident George W. Bush, finden sich auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Papst Benedikt XVI., sowie der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad darin wieder. Merkel habe den Deutschen das Lachen zurückgeschenkt, schreibt die Zeitschrift. "Sie mag gelegentlich etwas fad wirken, erntet mit ihrer Betonung auf ruhiger, sachlicher Kompetenz aber rundherum Beifall". Als "Führer und Revolutionäre" würdigt die Zeitschrift auch US-Außenministerin Condoleezza Rice, US-Senatorin Hillary Clinton sowie die Regierungschefs von Israel, Pakistan und Venezuela, Ehud Olmert, Pervez Musharraf und Hugo Chávez, den palästinensischen Regierungschef Ismail Haniyeh sowie die Moslem-Extremisten Ayman al-Zawahiri und Muqtada al-Sadr.
Als "Helden und Ikonen" von 2006 wählte "Time" unter anderen den Aktivisten und Rockbarden Bono von "U2" sowie seine ebenfalls humanitär engagierte Schauspielkollegin Angelina Jolie. Daneben finden sich der norwegische Nothilfekoordinator der Vereinten Nationen, Jan Egeland, und die Tsunami-Helfer Bill Clinton und George H. Bush auf der Liste der "Helden". Unter den einflussreichen Künstlern werden unter anderem die Oscar-Gewinner George Clooney und Philip Seymour Hoffman genannt, in die Kategorie "Erbauer und Titanen" haben sich auch die beiden Deutschen Franz Beckenbauer (Fußball-Weltmeister) und Dieter Zetsche (DaimlerChrysler-Chef) geschafft.
Link: Time Magazine
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April 14, 2006
Candy Shop auf Deutsch
Da hat sich doch tatsächlich jemand die Mühe gemacht, die einzigartige Lyrik aus 50Cent`s Candy Shop ins Deutsche zu übersetzen. Eine Cover-Version, der etwas anderen Art. DJ Blueice feat Lisa:
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April 11, 2006
Lebensqualität in Zürich weltweit top
Die Bewohner Düsseldorfs genießen die beste Lebensqualität in deutschen Großstädten. Honolulu ist in den USA ganz vorne, im weltweiten Vergleich bildet erneut Bagdad das Schlusslicht. Das ergab zumindest eine Studie des Beratungsdienstleisters Mercer Human Resource Consulting. International rangiert die Landeshauptstadt auf Platz sechs, direkt vor Frankfurt und München.
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April 09, 2006
Schnell zu Woolworth - Stark reduziert
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April 08, 2006
Run auf neue EU-Internet-Adressen
Neue Internetadressen mit dem Kürzel ".eu" haben am Freitag in Brüssel für den erwarteten Ansturm gesorgt. Zwei Stunden nach dem Start der Registrierung um 11 Uhr war bereits eine halbe Million Internet-Seiten mit dem neuen Europa-Kürzel frei geschaltet. Aus Österreich sind in den ersten zwei Stunden rund 11.000 Anträge eingelangt. Wenn es in der Geschwindigkeit weitergeht, wird '.eu' eine ernst zunehmende Konkurrenz für ".com". Als am heißesten begehrte Adresse erwies sich, bereits in der Vorregistrierungsphase, www.sex.eu. Die erste private Adresse, die am Freitag frei geschaltet wurde, war www.exhibitionist.eu, hieß es aus der Kommission. Bei Internet-Adressen, auf die niemand einen markenrechtlichen Anspruch hat, erhält jener den Zuschlag, der die Seite zuerst registriert hat. In Streitfällen entscheidet ein Schiedsgericht in Prag, wo bereits 60 Fälle anhängig sind.
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April 06, 2006
No Mozart Zone in der Steiermark
Alles von Mozart in Salzburg. Eine Kulturnation gibt sich die Mozartkugel, Overkill at its best. Mit anderen Worten: Ganz Österreich ist vom Mozart-Hype infiziert. Ganz Österreich? Nein! Die Steiermark verbietet sich die inflationäre Assoziation mit einem großartigen Komponisten, der erstens kein Österreicher (aber Salzburger) war und zweitens gar nichts dafür kann, dass er 250 Jahre nach seiner Geburt zum Lieblings-Logo der heimischen Schokoladenindustrie geworden ist.
2006 ist die Steiermark No Mozart Zone. Keine Pralinenwerbung, kein Marketing-Wahn verstellt hier den Blick auf das Wesentliche: dass nämlich die Steiermark ein Kulturland mit außerordentlichem, kreativem Output ist.
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April 05, 2006
ebay-Tipp: Lürzer's Archive
Schweren Herzens versteigere ich meine komplette Sammlung Lürzers Archive ab sofort bei ebay. Ich habe diese genialen Hefte in
den letzten Jahren gesammelt und dafür insgesamt rund 500,- Euro hingeblättert.
Ideal sind die Hefte mit den weltweiten preisgekrönten Kampagnen für
Werbeagenturen [als Kreativitätshilfe] ;o)] oder für Liebhaber und
Sammler guter Werbung.
Luerzers Archive Beschreibung:
"Lürzer's ARCHIV, Ads, TV and Posters worldwide - a unique review dedicated to presenting the best new print campaigns and TV commercials from all over the world. The magazine was founded in 1984 by Walter Lürzer, formerly CEO and partner of numerous globally active advertising networks. Each 160-page issue features 70 to 80 of the world's best new print campaigns and short synopses of 50 TV commercials, dated and classified by individual product groups. We have readers in America, Asia, Europe, Australia and Africa. Ads and posters are presented in their original design. The total circulation of all five editions - US, International, European, German and Chinese version - is 38,000. Every issue is read by four people - you therefore reach 152,000 of the most relevant advertising people worldwide. With each issue being seen by no less then four readers, you therefore reach 152.000 of the most important people in the advertising business worldwide."
Folgende Lürzer's Archiv Nummern verkaufe ich:
01/2005,
01/2003,
01/2002,
04/2002,
05/2002,
06/2002,
05/2001,
01/2000,
03/2000,
06/2000,
03/1999,
01/1995,
02/1995,
03/1995,
04/1995,
01/1994,
04/1994,
05/1994,
06/1994,
02/1993,
06/1993,
06/1992,
02/1990,
01/1989,
02/1989,
03/1989,
06,1989,
05/1988,
06/1988,
01/1987,
02/1987,
01/1986,
02/1986,
03/1986,
04/1986,
05/1986,
06/1986,
05/1985,
06/1985,
Nummer 0 (extrem selten!!!)
sowie einzelne Zusatzhefte. Teilweise sogar mit Schallplatten auf denen gute alte Radiospots zu hören sind.
PLUS das EFFI Jahrbuch 2003 mit den 41 erfolgreichsten Werbekampagnen.
April 5, 2006 in Dies & Das | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
März 18, 2006
openBC - Fieber
openBC ist ein Phänomen für sich. Die Networking-Plattform explodiert förmlich, 3.000 bis 4.000 neue Mitglieder erstellen jeden Tag ein Profil mit Daten wie aktueller Position, Firma oder persönlichen Interessen. Im Januar schaffte openBC eine Millionen Mitglieder. In zwei Jahren sollen es weltweit zehn Millionen sein. Dabei hat das Unternehmen noch nicht einen Cent in Werbung investiert. openBC ist ein Selbstläufer, denn 85 Prozent der Neuzugänge kommen auf Einladung von bereits registrierten Mitgliedern. openbc verlangt für seine Premium-Mitgliedschaft natürlich auch Geld. - Ein Angebot, das inzwischen rund zehn Prozent der Mitglieder nutzen. Für 5,95 Euro im Monat hat man dafür Zugriff auf erweiterte Suchfunktionen.
Ich selbst bin seit Oktober 2004 bei openBC und habe mir gleich einen Premium-Account geholt. Mittlerweile bin ich in die Top 20, in Bezug auf die erfolgreichen Einladungen, aufgestiegen. Ich habe 162 Menschen zu openBC eingeladen, davon sind 14 Premium-Mitglied geworden. Für jedes 10. eingeladene Mitglied gibt es einen Freimonat, für jedes Premium-Mitglied ebenso. Ich habe also bis heute 30 Freimonate geschenkt bekommen. Meine Premium-Mitgliedschaft ist demnach ersteinmal bis in Jahr 2009 gesichert.
Wie ich das geschafft habe? Ganz einfach. Ich habe den Einladungslink in meine E-Mail-Signatur eingefügt, wodurch täglich dutzende Menschen darauf aufmerksam werden. Der zweite wichtige Anziehungspunkt ist natürlich mein Sloganmaker-Blog. In der rechten Leiste ist auch hier ein openBC-Link versteckt. Mehr nicht! Ihr seht, so einfach ist das!
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März 02, 2006
Asiatour Part 3: Der Whitening Wahnsinn
In diesen kalten Tagen freut man sich hierzulande über jeden Sonnenstrahl und geht auch schon mal ins Solarium um schön braun zu werden. Anders dagegen in Asien. Hier herrscht ein wahrer Whitening Wahnsinn. Jeder will unbedingt weiß sein. Um den täglichen Kampf für die helle Haut zu bestehen gibt es massenhaft Whitening-Kosmetika. Für uns ist das völlig unverständlich, aber schaut euch mal die TV-Spots an...
Dark Underarms:
März 2, 2006 in Dies & Das | Permalink | Kommentare (1) | TrackBack
Februar 27, 2006
Paparazzi werden
Wenn Sie ein Ereignis mit Neuigkeitswert oder eine berühmte Person fotografieren, könnten Sie ein wertvolles Bild in den Händen halten. Ist das Bild eine Veröffentlichung wert, verdienen Sie es dafür bezahlt zu werden. Der britische Dienst Scoopt stellt sicher, dass die richtigen Leute das Foto sehen und verhandelt den bestmöglichen Deal. Paparazzi - Bilder scheinen gerade in UK recht lohnenswert zu sein, denn hier gibt es noch weitere Dienste, wie zum Beispiel thesnitcherdesk.
Februar 27, 2006 in Dies & Das | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
Asiatour Part 1: Kitsch
Zurückgekehrt von meiner zwei-wöchigen Asien-Reise, habe ich natürlich auch allerhand für den Sloganmaker-Blog mitgebracht. Nach und nach stelle ich hier einige Sachen vor. Hier nun Part One:
Ronald McDonald mit der traditionellen thailändischen Begrüßungsgeste.
Kitsch ohne Ende: Hello Kitty Car inkl. umfangreicher Innenausstattung
Hello Kitty Nudel Suppe
Februar 27, 2006 in Dies & Das | Permalink | Kommentare (4) | TrackBack
Januar 25, 2006
Werbung fehl am Platz
Bei dieser Werbe-Platzierung ist wohl einiges schief gelaufen. Die Redaktion der Landeszeitung Lüneburg bedauert das Placement sehr, man habe sich bereits bei dem Werbekunden und dem Verfasser des Artikels entschuldigt.
Gefunden bei reine Formsache.
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The World`s Most Populous Countries
Januar 25, 2006 in Dies & Das | Permalink | Kommentare (0) | TrackBack
Januar 21, 2006
Wal-Erbrochenes macht Fischerpaar reich
Ein australisches Fischerpaar hat es unverhofft zu Reichtum gebracht - durch das Erbrochene eines Pottwals. Bei der ekligen Quabbelmasse handelte es sich in Wahrheit um einen kostbaren Grundstoff - für Parfüm. Wie der Radiosender ABC berichtet, stießen der Fischer Leon Wright und seine Frau Loralee bei einem Spaziergang an einem einsamen südaustralischen Strand auf einen eigenartig riechenden, wachsartigen Brocken von gut 15 Kilogramm Gewicht. Der Fischer habe die Substanz im Auto mit nach Hause nehmen wollen, doch seine Frau habe sich zunächst standhaft geweigert. Zwei Wochen später habe Leon Wright den Brocken dann doch mit nach Hause genommen u







